Meine Nischenseite bei der Challenge

Sandkasten ABC

Die Nischenseitenchallenge (kurz: NSC) 2016 ist für mich etwas ganz anderes als die Nischenseitenchallenge 2015. Während ich 2015 förmlich darin aufgesaugt wurde hatte ich 2016 das Problem richtig warm zu werden.

Dazu kam noch dass ich mehrere Stolpersteine zu bewältigen hatte und gleich zu Anfang schwer hinten dran hing.

Die Odyssee der Nischenseite mit den Sandkästen.

Vor der Challenge

Vor der Challenge überlegt man sich ob man teilnehmen möchte und warum. Meine Erfahrungen letztes Jahr waren die dass man gute Kontakte knüpfen kann und sich gute Kooperationsmöglichkeiten ergeben. Das Netzwerk war für mich eine äußerst positive Erfahrung.

Zudem waren die Reaktionen der Mitstreiter sehr interessant und hilfreich. Der Input und die Hilfe haben mich zum Teil ans Ziel getragen. So konnte ich in der Zeit von 13 Wochen in der Tat eine gute Nischenseite erstellen.

Dieses positive Gefühl wollte ich wieder erleben. Ich wollte wieder eine Gemeinschaft erleben die zusammensteht und sich gegenseitig nach vorne bringt.

Während der Challenge

Das Gefühl einer eingeschworenen Mannschaft habe ich dieses Jahr nicht erlebt. Ein Grund ist sicherlich der dass ich mich nicht so eingebracht habe wie letztes Jahr. Die Aufregung und Goldgräberstimmung wie letztes Jahr konnte ich dieses Jahr nicht mehr abrufen.

Gerne sucht man die Schuld bei anderen und sagt sich die Qualität der Mitstreiter ist schlechter geworden. Das kann ich gar nicht unbedingt so bestätigen.

Ja, es gab derbe Ausreißer nach unten die am besten nicht teilgenommen hätten. Und es gibt Teilnehmer die sich nur einmal wegen eines Backlinks blicken lassen, aber die gab es schon letztes Jahr.

Ich konnte mich einfach schwer einfinden und mich schlecht orientieren. Es war auch unheimlich schwierig bestimmte Leute und Projekte im Auge zu behalten. Wer nicht ständig auf der Seite ist hat schnell den Überblick verloren.

An dieser Stelle muss Peer unbedingt nachlegen wenn er nicht den Ruf haben will dass es ihm nur auf Contentgenerierung durch die Reports ankommt.

Mein Start bei der Challenge

Ich nahm gleich den Start zu flapsig, auf die leichte Schulter. Erst nachdem die Challenge bereits gestartet war bemühte ich mich um die Recherche, um die Auswahl meiner Nische. Ich dachte ich kann das gut aus dem Bauch heraus und den Markt gut einschätzen.

Also startete ich erst bequem bei Woche 2 in dem festen Glauben dass ich das ja mit einem Federstrich alles aufhole.

Mein erster Stolperstein, falsche Nische

Ich hatte mich auf Schaukeln für Kinder eingeschossen. In meinem ersten Report hatte ich die Nische allerdings nicht erwähnt. Dafür kam eine Mail von einem letztjährigen Teilnehmer, jemand aus meinem Netzwerk der nachfragte. Ihm schilderte ich meine Recherche und er gab mir den guten Rat nochmal zu überprüfen. Er sieht das anders mit den Schaukeln. Damit war die erste Woche sozusagen gelaufen ohne Ergebnis.

Ich holte mir Market Samurai in der Testversion und fing an alle möglichen Ideen und Keywords zu analysieren. Das reichte von Schmuck bis hin zu Haustieren. Die Ergebnisse habe ich mit Google Keywordplaner und ein paar anderen freien Tools (Bericht wie das geht folgt noch) gegen gecheckt.

Da Market Samurai nur 10 Tage kostenlos ist habe ich mir gleich einen Vorrat an 100 Keywords analysiert und eingeteilt.

Die Challenge lief in der Zeit munter ohne mich weiter. Als ich dann nach 10 Tagen wieder auftauchte schrieben wir bereits die vierte Woche der Challenge. Zumindest hatte ich jetzt meine Nische gefunden. Sie ist nicht weit weg von der Kinderschaukel, es ist der Sandkasten.

Ein Stolperstart den ich mir selbst zuzuschreiben habe. Und ich hing weit hinter den anderen zurück.

Mein zweiter Stolperstein, falsche Domain

Wo ein Stolperstein gesellt sich gerne ein zweiter. Diesmal war es die Domain.

Ich wollte gerne Sandkasten-Ratgeber, doch die Domain war belegt. Während der Recherche wurde mir die Domain als nicht projektiert angezeigt. Das kommt häufig vor dass sich jemand eine Domain registriert und nicht projektiert. Also nahm ich Sandkastenratgeber.de.

Wieder war es eine Mail aus dem Netzwerk der NSC 2015. Ich wurde darauf aufmerksam gemacht dass die Domain doch viel zu nahe an dem nun bestehenden Projekt Sandkasten-Ratgeber dran ist.

Und in der Tat, in der Zwischenzeit war die andere Seite online und auf einmal fühlte ich mich mit meiner Domain gar nicht mehr wohl. Gut dass das Netzwerk ein Auge auf mich hat. So einschied ich mich für Sandkasten-ABC.de.

Das heißt dann aber auch dass das Logo und die bisherige Arbeit nochmal getan, bzw. umgezogen werden muss.

Waren die anderen bereits bei Woche 5 oder 6 und hatte ihre Aufgaben im Griff, so krebste ich noch ganz am Anfang herum. So dusselig hatte ich mich noch nie angestellt.

Zwischendurch mal ganz andere Probleme

Nicht genug der zwei dusseligen Fehler die ich begangen habe. Jetzt erwischte es mich mit einer anderen Nischenseite. Ich habe eine Seite die sich um E-Zigaretten dreht. Der Gesetzgeber hat beschlossen die Vorgaben für Werbung in Sachen E-Zigaretten zu ändern. Das hieß für mich dass ich die Seite rechtssicher machen musste und zugleich sehen muss wie ich denn zukünftig mit der Seite Geld verdienen kann. Das waren dann nochmal 1-2 Wochen die ins Land gingen.

Inzwischen war die Challenge bei Woche 8 oder 9. Ich war gefühlt erst bei 3 oder 4. Im Rahmen der Challenge konnte ich das nie wieder aufholen.

Die vorletzte Woche

Es ist die vorletzte Woche und ich bin noch wegen der Ehre dabei und schreibe brav meine Reports.

Fertig werde ich nie im Rahmen der Challenge, schon gar nicht wenn ich noch so Sachen mache wie diesen Blog zu eröffnen.

Inzwischen ist guter Inhalt erstellt, aber bei weitem noch nicht das was ich will. Es fehlen auch noch viele Bilder und Verlinkungen. In Sachen Backlinks habe ich so gut wie nichts gemacht.

Ich werde durch die Ziellinie gehen, als Reiter der sein Pferd am Zügel führt und nicht als jemand der die Galopprennbahn als sein Zuhause bezeichnet.

Reichen 13 Wochen überhaupt?

Genügen 13 Wochen um eine Nischenseite zu erstellen?

Ja und nein – es kommt auf das Thema und die Ansprüche an.

Man kann eine schnelle Seite erstellen, diese schnell nach oben pushen und Geld verdienen. Wie lange ist die andere Frage. Das ist in 13 Wochen auf alle Fälle machbar.

Will man aber eine Seite erstellen die lange Bestand hat, die das Thema – die Nische gut erarbeitet, so kann man in 13 Wochen keine komplette Seite erstellen. Sehr wohl eine gut funktionierende Seite, aber fertig wird man nicht werden. Zumindest ich nicht.

Ich arbeite heute noch an meiner ersten Nischenseite. Ergänze diese immer wieder durch Beiträge, pflege parallel dazu die Facebookseite. Es ist halt keine Nischenseite in dem Sinn, es ist eher eine Seite, ein Projekt in einer Nische.

Hier sind meine gesammelten Reports der NSC 2016.

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